Das Netzwerk für Menschenwürde in der Arbeitswelt ist ein Zusammenschluss von gegenwärtig 16 regionalweit agierenden Organisationen aus Gewerkschaft, Kirche, Politik und Agrar. Gemeinsam verfolgen sie das Ziel, ein Ende des menschenverachtenden Umgangs mit Arbeitnehmer/innen durch konkrete Forderungen an die Politik zu realisieren.

Das Lohndumping durch Werkverträge, das im Oldenburger Münsterland besonders in der Fleischindustrie verbreitet ist, muss ein Ende haben. Arbeitnehmer schuften hier unter unmenschlichen Bedingungen für 4 € und weniger. Die Unternehmer bringen die meist osteuropäischen Arbeiter in unwürdigen Behausungen unter, und verlangen noch horrende Mieten dafür.

Die Fehler im Arbeitsrecht bezüglich Leiharbeit und Werkverträge müssen grundlegend behoben werden. Das Verstellen einiger Stellschrauben, z.B. mehr Rechte für Betriebsräte, hilft nur partiell, das System der Arbeitsausbeutung durch Unternehmer zu verhindern. Nur ein Bündel von Maßnahmen – die Forderungen des Netzwerks Mida –führen zu grundlegenden Veränderungen der Struktur von Leiharbeit und Werkverträge.

Die Politik ist aufgefordert, die Forderungen des Netzwerks MidA umzusetzen!

Im Netzwerk arbeiten folgende Gruppen mit:

• Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)

• Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA)

• Industriegewerkschaft Bergbau Chemie Energie (IG BCE)

• Christlich-Demokratische Arbeitnehmerschaft (CDA)

• Industriegewerkschaft Bauen Agrar Umwelt (IG BAU)

• Katholische Arbeitnehmerbewegung – Landesverband Oldenburg (KAB)

• Industriegewerkschaft Metall (IG Metall)

• Kolpingwerk Land Oldenburg

• Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten (NGG)

• Junge Gemeinschaft – Landesverband Oldenburg (JG)

• Gewerkschaft Erziehung Wissenschaft (GEW)

• Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands – Landesverband Oldenburg (kfd)

• Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di)

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