NWZ berichtet: Wie es rumänischen Arbeitern auf dem Schlachthof ergeht

Unter dem Titel „Wir wurden behandelt wie Sklaven“ berichtet die Nordwest-Zeitung aktuell über unhaltbare Zustände auf einem Schlachthof in Oldenburg. „Sie arbeiteten bis zu 16 Stunden am Tag. Bezahlt wurden die Überstunden nicht – ungeachtet bestehender Gesetze.“ Und dann plötzlich die fristlose Kündigung des Anstellung, danach der „Wohnung“.Es ist eine Geschichte wie aus dem „Lehrbuch für Missbrauch von Arbeitskräften“. Deutlich wird hier auch: Die Einführung des Mindestlohns und Ankündigung von Kontrollen haben zwar zu Änderungen geführt, einen gerechten Lohn garantiert dies nicht: „Erst im Januar, nach den großen Mindestlohn-Kontrollen des Zolls in Deutschland, erhielten die Rumänen rückwirkend einen Stapel Lohnabrechnungen von LUGO. Darauf fanden sie steuerliche Kuriositäten wie Extrazahlungen von 250 Euro für „Doppelte Haushaltsführung“ und „Doppelte Haushaltsführung Miete“ von 150 Euro. Die Miete wurde vom Nettolohn wieder abgezogen.“

Den kompletten Bericht gibt es online auf den Seiten der NWZ.

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